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Highlights Namibias

Im November 2024 reiste ich mit Abendsonne Afrika durch Namibia. Meine Eindrücke hab ich hier festgehalten. Wir waren als 6-köpfige Gruppe unterwegs, mit Driver-Guide. Untergebracht waren wir in den hervorragenden Lodges von Ondili.
Kalahari

Nach der langen Anreise sind wir glücklich in Windhuk angekommen. Guide Franco und Michael von Abendsonne Afrika erwarten uns schon. Wir werden mit Tasche und Trinkflasche ausgestattet und schon geht's los. Nach kurzer Fahrt mit unserem luxuriösen Safari-Fahrzeug werden wir mit einem Picknick im Schatten einer Akazie überrascht - was für ein schöner Auftakt für eine unvergessliche Reise. Danach ging es über Sandpisten in die Kalahari, wo wir die erste Nacht verbringen und gerade noch den Sonnenuntergang erleben. Ich gönne mir eine Dusche unter freiem Himmel, bevor wir zum Abendessen über die Holzstege schlendern. Übernachtung in der Red Dunes Lodge.

Namib Wüste

Von der Kalahari in die Namib-Wüste. Zunächst auf asphaltierter Straße, dann ab Maltahöhe auf der Piste, fahren wir Richtung Westen. Die Landschaft wird immer schöner und bergiger, die Farbtöne der Felsen reichen von Ocker über Rostbraun zu Karbonschwarz. Zwischendurch sehen wir Oryxe vorbeiziehen. Am Nachmittag erreichen wir den Namib Outpost, wo wir die nächsten beiden Tage verbringen. Es ist sehr heiß und windig. Ich bin gespannt, wie sich die Nacht im Luxuszelt anfühlt. Doch zuerst geht es zum Sundowner auf den Berg...

Sossusvlei

Die Nacht habe ich unter freiem Himmel verbracht. Der Wind hat nachgelassen und der Sternehimmel war unglaublich schön. Wieder sehr früh fahren wir zum Namib Naukluft Nationalpark. Die rotbraun schimmernden Dünen bieten in den Morgenstunden ein wunderschönes Schattenspiel. Bis zum Dead Vlei, einer ausgetrockneten Salztonpfanne mit abgestorbenen Kameldornbäumen fahren noch eine Weile. Dann geht es erstmal zu Fuß auf die Düne. Unser Frühstück genießen wir in Gesellschaft einer Oryx-Antilope im Schatten einer riesigen Akazie. Mittags sind wir wieder zurück in der Lodge, die Hitze (40 Grand Celsius) zwingt uns regelrecht zu einer Siesta und ein bisschen Ruhe.

Auf dem Weg nach Swakopmund

Eine landschaftlich sehr schöne Strecke liegt vor uns. Vorbei an wilden Canyons und bergigen Wüstenlandschaften kommen wir nach Solitaire, wo es angeblich den besten Apfelkuchen Namibias gibt. Natürlich müssen wir den probieren - er schmeckt wirklich köstlich. Weiter über den Gaub-Pass erreichen wir nach ein paar Stunden Walfish-Bay wo wir einige Flamingos sehen. Am Atlantik entlang fahren wir nach Swakopmund, dem heutigen Etappenende. Hier in Swakopmund ist es angenehm kühl. Irgendwie erinnert mich dieser Ort an Sylt.
Abends essen wir im The Tug Restaurant Fisch und Austern. Lecker. Übernachtung im Ti Melen Boutique Guest House.

Swakopmund - Damaraland

Wieder ein langer Fahrtag mit einigen schönen Pausen. An der Küste Richtung Norden finden wir ein Schiffswrack vor, welches hier 2008 gestrandet ist. Ein wunderbares Fotomotiv. Die Luft ist noch kühl und frisch. Weiter Richtung Nordost erreichen wir nach ein paar Stunden die Onduli Ridge Lodge - traumhaft gelegen inmitten der Granitfelsen. Hier genießen wir ein exzellentes Mittagessen, bevor es weitergeht zum Twyfelfontain Adventure Camp, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen werden. Mit einem Sundowner im Camp Kipwe beenden wir den Tag.

Damaraland und die Wüstenelefanten

Damaraland - was für eine tolle, urige, wilde Landschaft.. Wir begeben uns auf die Suche nach Wüstenelefanten. Die Tiere haben sich im Laufe der Zeit an die trockene Umgebung angepasst. Unser Guide Franco geht die Sache systematisch an und sucht zunächst nach Spuren und Dung. Bald entdecken wir einen einzelnen, wahrscheinlich schon älteren Bullen im Schatten einer Akazie. Wir treffen auf Strauße, Giraffen und Springböcke bis wir eine ganze Elefanten-Herde entdecken. Was für ein friedlicher Anblick!
In De Driet, einem nahegelegenen Dorf, kaufen wir selbstgemachten Schmuck und erfahren mehr über das Zusammenleben der lokalen Bevölkerung mit den Tieren. Ein tierisch schöner Tag.

Bye bye Damaraland

Gestern Abend erklärte uns Guide Franco noch den Sternenhimmel. Mit den Laserpointer zeigte er uns fremde Galaxien, die bekanntesten Sternbilder und Planeten der Südhalbkugel. Nach einer kühlen Nacht besuchen wir die Felsgravuren der San in Twyfelfontain und machen uns auf den Weg zum Etosha Nationalpark. Wir verlassen das wunderschöne Damaraland, die Landschaft wird karger und flacher, schließlich kommen wir nach Outjo, wo wir in der Bakery zu Mittag essen. Nur noch 1 1/2 Std. bis zur Oberland-Lodge. Dort angekommen werden wir sehr freundlich mit Blubberwasser begrüßt und bewohnen äußerst luxuriöse Zeltbungalows mit Blick auf die Steppe und das Wasserloch. Abends treffen sich hier Nashorn und Gnu zum gemeinsamen Sundowner. Wir dürfen als Zaungäste das Treiben beobachten...

Etosha Nationalpark

Der Höhepunkt einer jeder Namibia-Reise ist sicher der Besuch des Etosha Nationalparks. Früh brechen wir auf, zum Park-Eingang sind es ca. 20 Minuten Fahrt. Heute ist Pirsch total angesagt und wir lernen verschiedene Gebiete dieser riesigen Salzpfanne kennen. Am Vormittag sehen wir auch ein paar Tiere, wie z.B. Erdhörnchen und verschiedene Vögel, Antilopen, Zebras und Giraffen. Die Landschaft ist flach und sehr trocken. Mittags kehren wir zurück in die Lodge um uns auszuruhen, am späten Nachmittag brechen wir nochmals auf. Jetzt sehen wir die riesigen afikanischen Elefanten. Nur einen Meter hinter unserem Fahrzeug laufen sie leisen Schrittes vorbei. Erhaben wandern die beiden zum nächsten Wasserloch. Eine Giraffe, die gerade dort säuft, macht sich vom Acker. Ganz still sind wir und beobachten das Schauspiel. Nach einer Weile fahren wir weiter. An einem anderen Wasserloch finden wir einen Löwen. Vom weiten kommt eine Löwendame, die beiden begrüßen sich. Sie trinkt während er aufpasst...

zurück nach Windhuk

Nach dem großen Finale im Etosha Nationalpark geht es zurück nach Windhuk. Im Okonjima Game Reserve legen wir einen Mittags-Stopp ein. In diesem 222.000 km² großen Reservat befindet sich die Africat Foundation welche sich für den Schutz von Leoparden, Hyänen und dem empfindlichen Gürteltier einsetzt. Am späten Nachmittag erreichen wir Windhuk, es ist sehr heiß, selbst nachts zeigt das Thermometer noch 33 Grad. Grund genug den Durst in Joe's Beerhouse zu löschen. Hier erleben wir Biergarten auf afrikanisch - herrlich. Morgen geht unser Flug zurück nach Deutschland und nehmen viele schöne und unvergessliche Erinnerungen mit. Namibia bleibt in meinem Herzen.

Mein Fazit:

Namibia ist das ideale Reiseziel für Natur- und Tierliebhaber. Die Landschaft schimmert in allen möglichen Erdfarben und die Sonnenuntergänge sind einfach unvergesslich. Mit dem Sundowner - traditionell ein Gin-Tonic - haben wir jedem Tag einen gebührenden Abschluss verliehen. Man kann eine Selbstfahrer-Tour buchen oder wie wir als private kleine Gruppe mit Guide unterwegs sein. Wir waren in der Nachsaison unterwegs, wer es nicht so heiß mag, der reist gut in unseren Sommermonaten Juni-September. Ich empfehle ich eine frühzeitige Buchung, so können wir die schönsten Lodges für Euch reservieren.

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Michaela Gampenrieder
Geschäftsführerin

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