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Anka unterwegs in Vietnam

Eine Inforeise nach Vietnam ist für uns mehr als nur ein Hotelbesuch. Wir möchten selbst erleben, was unsere Kunden später auf ihrer Reise erwartet.
Anka nimmt uns mit auf ihre Reise durch Vietnam: von der quirligen Altstadt Hanois über die spektakuläre Halong-Bucht und die Reisfelder von Ninh Binh bis in die Kaiserstadt Hue und das zauberhafte Hoi An.


„Vietnam hat mich mit seiner Mischung aus faszinierender Kultur, herzlichen Menschen, beeindruckender Natur und dieser unglaublich guten Küche begeistert.“
– Anka Bledau
Hanoi – unser erstes Abenteuer

Nach einem entspannten Nonstop-Flug mit Vietnam Airlines ab Frankfurt landen wir morgens in Hanoi.

Unser deutschsprachiger Guide empfängt uns direkt am Flughafen und schon kurze Zeit später tauchen wir mitten in das vietnamesische Leben ein.

Unser erstes Frühstück? Natürlich typisch vietnamesisch!

An einem traditionellen, wuseligem Platz beobachten wir, wie Banh Cuon – hauchdünne vietnamesische Reispfannkuchen – frisch zubereitet werden. Und natürlich dürfen wir probieren.

Danach entdecken wir einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Hanois:

Ho-Chi-Minh-Mausoleum
Ein-Säulen-Pagode
Literaturtempel
die historische Altstadt

Und dann wird es richtig spannend …

Wenn plötzlich der Zug kommt …

Am Nachmittag spazieren wir durch die berühmten 36 Gassen der Hanoier Altstadt.

Unser Ziel: die legendäre Train Street.

Und tatsächlich stehen wir dort, als sich der riesige Zug nur wenige Meter entfernt an den Häusern und Cafés vorbeischiebt.

Ein echter Nervenkitzel – und natürlich ein fantastischer Fotospot!

Beim anschließenden Willkommensabendessen lernen wir die vietnamesische Küche noch einmal von ihrer kulinarischen Seite kennen.

Unser Vietnam-Abenteuer hat begonnen.

🌊 Halong-Bucht – Übernachten mitten im Weltnaturerbe

Nach dem Frühstück verlassen wir Hanoi und fahren durch das fruchtbare Delta des Roten Flusses Richtung Halong-Bucht.

Am Hafen wartet bereits unser Schiff:

The Au Co

Wir gehen an Bord und stechen direkt in das UNESCO-Weltnaturerbe.

Tausende bizarre Kalksteininseln ragen aus dem smaragdgrünen Wasser. Dazu Grotten, kleine Buchten und eine Landschaft, die man eigentlich kaum beschreiben kann.
Ein frisches Mittagessen an Bord, die Erkundung einer beeindruckenden Höhle und anschließend eine Abkühlung im Wasser.

Am Abend sitzen wir auf dem großzügigen Deck der The Au Co und erleben einen traumhaften Sonnenuntergang.

Genau solche Momente machen eine Reise besonders.

Die Nacht verbringen wir mitten in der Halong-Bucht – in unserer komfortablen Kabine an Bord.

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🚢 Guten Morgen, Halong-Bucht!

Frischer Kaffee, ruhiges Wasser und die ersten Sonnenstrahlen.

Während die The Au Co langsam zurück in Richtung Hafen fährt, ziehen noch einmal die bizarren Felsformationen an uns vorbei.

Manche sehen aus wie kämpfende Hähne, andere wie Drachen – und mit etwas Fantasie sogar wie die Nase von General de Gaulle.

Nach dem Frühstück verlassen wir unser Schiff.

Unser nächstes Ziel: Ninh Binh.

🌾 Ninh Binh – die „trockene Halong-Bucht“

Nach etwa drei Stunden erreichen wir den Tam Coc River.

Hier erwartet uns eine Landschaft, die sprachlos macht:

Grüne Reisfelder, gewaltige Kalksteinfelsen und kleine Wasserwege, die sich durch die Landschaft schlängeln.

Wir steigen in kleine Ruderboote und lassen uns ganz entspannt durch die spektakuläre Landschaft treiben.
Drei geheimnisvolle Flusshöhlen liegen auf unserer Strecke.

Die Boote verschwinden im dunklen Fels – und wenige Minuten später tauchen wir wieder mitten in der grünen Landschaft auf.

Ein Vietnam-Moment, den man nicht so schnell vergisst.

🚲 Nam Dinh – Vietnam ganz authentisch

Heute erleben wir eine ganz andere Seite Vietnams.

Wir fahren in die Provinz Nam Dinh, eine noch vergleichsweise wenig entdeckte Region im Norden.

Statt großer Sehenswürdigkeiten erwartet uns das echte vietnamesische Alltagsleben.

Wir steigen auf Fahrräder und erkunden rund vier Kilometer lang die ländliche Umgebung.
Wir radeln entlang von Kanälen und Reisfeldern und besuchen verschiedene Handwerker:

🪵 eine traditionelle Schreinerei
🎨 ein Maleratelier
🧹 eine Besenmacherin
🎶 einen Instrumentenbauer

Dabei kommen wir mit den Menschen vor Ort ins Gespräch und bekommen einen authentischen Einblick in ihren Alltag.

Bye bye Damaraland

Gestern Abend erklärte uns Guide Franco noch den Sternenhimmel. Mit den Laserpointer zeigte er uns fremde Galaxien, die bekanntesten Sternbilder und Planeten der Südhalbkugel. Nach einer kühlen Nacht besuchen wir die Felsgravuren der San in Twyfelfontain und machen uns auf den Weg zum Etosha Nationalpark. Wir verlassen das wunderschöne Damaraland, die Landschaft wird karger und flacher, schließlich kommen wir nach Outjo, wo wir in der Bakery zu Mittag essen. Nur noch 1 1/2 Std. bis zur Oberland-Lodge. Dort angekommen werden wir sehr freundlich mit Blubberwasser begrüßt und bewohnen äußerst luxuriöse Zeltbungalows mit Blick auf die Steppe und das Wasserloch. Abends treffen sich hier Nashorn und Gnu zum gemeinsamen Sundowner. Wir dürfen als Zaungäste das Treiben beobachten...

Etosha Nationalpark

Der Höhepunkt einer jeder Namibia-Reise ist sicher der Besuch des Etosha Nationalparks. Früh brechen wir auf, zum Park-Eingang sind es ca. 20 Minuten Fahrt. Heute ist Pirsch total angesagt und wir lernen verschiedene Gebiete dieser riesigen Salzpfanne kennen. Am Vormittag sehen wir auch ein paar Tiere, wie z.B. Erdhörnchen und verschiedene Vögel, Antilopen, Zebras und Giraffen. Die Landschaft ist flach und sehr trocken. Mittags kehren wir zurück in die Lodge um uns auszuruhen, am späten Nachmittag brechen wir nochmals auf. Jetzt sehen wir die riesigen afikanischen Elefanten. Nur einen Meter hinter unserem Fahrzeug laufen sie leisen Schrittes vorbei. Erhaben wandern die beiden zum nächsten Wasserloch. Eine Giraffe, die gerade dort säuft, macht sich vom Acker. Ganz still sind wir und beobachten das Schauspiel. Nach einer Weile fahren wir weiter. An einem anderen Wasserloch finden wir einen Löwen. Vom weiten kommt eine Löwendame, die beiden begrüßen sich. Sie trinkt während er aufpasst...

zurück nach Windhuk

Nach dem großen Finale im Etosha Nationalpark geht es zurück nach Windhuk. Im Okonjima Game Reserve legen wir einen Mittags-Stopp ein. In diesem 222.000 km² großen Reservat befindet sich die Africat Foundation welche sich für den Schutz von Leoparden, Hyänen und dem empfindlichen Gürteltier einsetzt. Am späten Nachmittag erreichen wir Windhuk, es ist sehr heiß, selbst nachts zeigt das Thermometer noch 33 Grad. Grund genug den Durst in Joe's Beerhouse zu löschen. Hier erleben wir Biergarten auf afrikanisch - herrlich. Morgen geht unser Flug zurück nach Deutschland und nehmen viele schöne und unvergessliche Erinnerungen mit. Namibia bleibt in meinem Herzen.

Mein Fazit:

Namibia ist das ideale Reiseziel für Natur- und Tierliebhaber. Die Landschaft schimmert in allen möglichen Erdfarben und die Sonnenuntergänge sind einfach unvergesslich. Mit dem Sundowner - traditionell ein Gin-Tonic - haben wir jedem Tag einen gebührenden Abschluss verliehen. Man kann eine Selbstfahrer-Tour buchen oder wie wir als private kleine Gruppe mit Guide unterwegs sein. Wir waren in der Nachsaison unterwegs, wer es nicht so heiß mag, der reist gut in unseren Sommermonaten Juni-September. Ich empfehle ich eine frühzeitige Buchung, so können wir die schönsten Lodges für Euch reservieren.

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Michaela Gampenrieder
Geschäftsführerin

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